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Soziotherapie

Was ist Soziotherapie?

Die ambulante Soziotherapie ist ein personenzentrierter Hilfeansatz, der sich an Menschen mit einer schweren psychischen Erkrankung, insbesondere allen psychiatrischen Diagnosen mit Funktionseinschränkung (GAF-Wert unter 50) richtet. Anspruchsvoraussetzung ist der § 37a SGB V.

Ziel der Soziotherapie

Patienten, die nicht in der Lage sind, ärztliche Behandlung ambulant wahrzunehmen, können über eine Verordnung für Soziotherapie dabei begleitet und letztlich dazu befähigt werden, diese selbständig wahrzunehmen. Dies soll (erneute) Krankenhausbehandlungen (möglichst) vermeiden.

Voraussetzungen für Soziotherapie

Soziotherapie setzt Therapiefähigkeit voraus und wird im unmittelbaren Umfeld des Patienten geleistet. 

Wie erhalte ich Soziotherapie?

Grundsätzlich ist eine Verordnung durch einen Facharzt für Psychiatrie und Nervenheilkunde notwendig. Der Hausarzt oder behandelnde Psychiater darf fünf Probesitzungen verordnen. Diese werden beim Zustandekommen der ersten regulären Verordnung mit eingerechnet um Soziotherapie anzubahnen, sowie die Überweisung zum Facharzt ausstellen. Anschließend wird gemeinsam mit Arzt, Patient und Soziotherapeut ein Behandlungsplan erstellt.

Eine Verordnung für Soziotherapie kann, je nach Ziel, Inhalt und Umfang, maximal 120 Stunden innerhalb von 3 Jahren für den Patienten umfassen.

Inhalt einer Soziotherapie

Unter anderem: Motivationstraining, Training zur handlungsrelevanten Willensbildung, Anleitung zur Verbesserung der Krankheitswahrnehmung, Hilfe in Krisensituationen.

Finanzierung der Soziotherapie
Die Abrechnung erfolgt direkt zwischen Soziotherapeut und Krankenkasse.

Aktuelle Nachrichten zur Soziotherapie

Ansprechpartner

Christophe Holzapfel

Bereichsleiter
Ambulante Pflege

Tel: (0371) 22 74 04
Fax: (0371) 91 89 84 65 0

E-Mail: kontaktieren

Anschrift


Lichtenauer Weg 1
09114 Chemnitz

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